Wie kann man mit dem Bloggen Geld verdienen?

>> Immer mehr Firmen wollen vom Erfolg der Blogger profitieren

Sobald ich erzähle, dass man mit dem Bloggen Geld verdienen kann, werde ich ungläubig angeschaut.  Diese Reaktion ist verständlich. Die meisten haben kein ganz genaues Bild von dem, was Bloggen ist. Viele assoziieren mit dem Begriff das Führen eines digitalen Tagebuchs. Das ist nicht falsch, so hat das ganze angefangen. Modeblogs gibt es erst seit Anfang 2000 und es hat Jahre gedauert bis sich Blogger einen festen Platz in der Modewelt erkämpft haben.

Mittlerweile machen die Blogs den klassischen Magazinen ernsthafte Konkurrenz. Kein Wunder bei den Follower-zahlen, die einige online erreichen. So hat Bloggerin Caro Daur 1,18 Millionen und Leonie Hanne von Ohh couture hat sogar  1,35 Millionen auf Instagram. Die Klickzahlen auf den Websiten der beiden werden wohl ähnlich spektakulär sein. An dem Erfolg wollen mittlerweile immer mehr Firmen teilhaben. Dies ist nicht verwunderlich, wenn man sich die starken Verkaufszahlen von Bekleidung im Web anschaut. „Online wird für 2017 mit einem Umsatz von über 14 Millionen Euro gerechnet„, lässt sich in der Infografik von Vexcash lesen. Einige können von Ihrer Online-präsens leben. Bei mir ist es noch weit davon entfernt. Aber man muss keine Leonie Hanne sein, um sich ein kleines Taschengeld hinzu zu verdienen.

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5 Wege mit dem Bloggen Geld verdienen zu können:

mit dem Bloggen Geld verdienen

 

1. Advertorial

>> Kennzeichnung ist Pflicht

Von Bannern alleine kann kein Blogger Leben. Das meiste Geld machen Blogger wohl mit den sogenannten Advertorials. An dieser Stelle führe ich einmal die Definition von Wikipedia für Advertorial an: „Ein Advertorial […] ist die redaktionelle Aufmachung einer Werbeanzeige, die den Anschein eines redaktionellen Beitrages erwecken soll. Das Advertorial zählt zu den Werbeformen, die vom Adressaten nicht eindeutig der Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit zugeordnet werden können.“ Um seine Authentizität gegenüber seinen Lesern zu bewahren, ist es jedoch wichtig Advertorials als diese zu kennzeichnen.

Wie komme ich nun an so ein Advertorial? Meistens fragen die Firmen Dich per E-mail an, einen Blogbeitrag für sie zu verfassen.Wichtig dafür ist, dass Deine Mailadresse auf deiner Seite schnell zu finden ist. Du kannst aber auch Eigeninitative zeigen und die Firmen selbst anschreiben. Das habe ich früher getan. Mittlerweile kriege ich genügend Anfragen per Mail, sodass ich nicht jeder Anfrage nachkommen kann (und manchmal nicht möchte!). Es ist wichtig sich und seinem Blog treu zu bleiben. Beispielsweise wäre ein Placement bezüglich Gehhilfen oder Katzenfutter auf meinem Blog völlig fehl am Platz. Neben den Möglichkeiten von Firmen angeschrieben zu werden oder selber welche anzuschreiben, gibt es des Weiteren die Möglichkeit sich bei Netzwerken wie Hashtaglove anzumelden, die einem Advertorials vermitteln.

 

2. Affiliate-Marketing

>> Für Empfehlungen bezahlt werden

Eine weitere Möglichkeit stellt das Affiliate-Marketing dar. Man verlinkt auf eine bestimmte Zielseite und falls aufgrund Deiner Weiterleitung ein Kauf zustande kommt, springt für dich eine kleine Provision bei rum. Damit zurückverfolgt werden kann, dass der Kauf durch deinen Link erzielt worden ist, musst du zuvor einen Link bei einem der großen Affiliate-Dienstleister generieren. Zu nennen ist an dieser Stelle Awin (vielen bekannt unter dem Namen Zanox), sowie das Affiliateprogramm von Amazon. Ich persönlich benutze gerne Tracedelight. Hier kannst Du dir einen Artikel ansehen, wo ich Affiliate-Links gesetzt habe.

 

3. Banner

>> Werbung im klassischen Sinne

Bei Bannern ist wohl jedem klar, dass es sich gerade um Werbung handelt. Das ist bei den oben genannten Möglichkeiten nicht immer offensichtlich. Für Banner kann man entweder einen Festpreis verlangen (z.b. XY Euro für Zeitraum xx.yy.zz) oder du generierst einen Banner über z.B. Awin und wirst wieder nach dem Prinzip des Affiliate-Marketings vergütet. Zu viele Banner lassen (zmdst. meiner Meinung nach) eine Website oft unschön wirken. Das ganze Design wird dadurch oft ruiniert. Hier gilt also, wie bei Make-up: Weniger ist mehr.

 

4.+5. Aufträge und Spenden

>> Sonstige Einnahmequellen eines Bloggers

Diese Dinge möchte ich nur der Vollständigkeit wegen erwähnen. Klar kann ein Blogger auch auf ein Event eingeladen werden oder einen Auftrag für schriftstellerische Arbeiten bekommen. In manchen Fällen werden Blogs durch Spenden finanziert. Dafür könnte man einen PayPal Spendenbutton in seine Seite einbinden.

 

Um mit dem Bloggen Geld verdienen zu können gibt es mehrere Möglichkeiten. Das waren 5, die mir eingefallen sind. Fehlt etwas? Ich freue mich auf Feedback.

 

 

 

 

 

2 Comments

  • Myriade sagt:

    Tatsächlich ist es andersherum, die Firmen profitieren von den bloggern, die sie viel billiger kommen als in dem gleichen Ausmaß Werbung zu machen. Rein theoretisch ist es eine win-win Situation

    • modewunsch sagt:

      Klar um mit dem gleichen Werbebudget so eine große Zielgruppe zu erreichen, müsste man im TV als Firma deutlich mehr zahlen. Aber ich würde nicht sagen, dass wir Bloggen rein gar nicht davon profitieren. Ansonsten würde der Beruf Influencer ja überhaupt nicht existieren. Es gibt jedoch viele Blogger die Ihren Wert nicht kennen und teilweise Artikel für umme verfassen, was wiederum insgesamt den Preis drückt. Und an dieser Stelle gebe ich dir Recht, dass Firmen mit Bloggern teilweise ein sehr lukratives Geschäft machen. Liebe Grüße und danke für deine sinnvolle Ergänzung zum Beitrag!

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